Guldenschlucht

Beschreibung

Die einmalige 460 Meter lange Schlucht liegt etwas versteckt an der Landstraße K 1 in Richtung des Zweibrücker Stadtteils Wattweiler. Parkplätze befinden sich direkt am Eingang (N 49° 15′ 12.60″ / E 7° 18′ 51.01″). Seit Jahrtausenden spült abfließendes Wasser den weichen Buntsandsteins aus und lässt vielfältige Steinformen zurück. In diesem besonderen Mikroklima mit hoher Luftfeuchtigkeit, gedeiht hier die seltene Mondviole wie auch der Feuersalamander. Über Stege und Treppen führt der Weg mit dem Flüsschen nach oben. Kleine Wasserfälle münden in Sandsteinbecken, an moosigen Felswänden glitzern Wassertropfen – selbst im Winter ist der Besuch der „Eiszapfenfabrik“ ein echter Geheimtipp!

Die einmalige Buntsandsteinschlucht wurde nach Alfred Gulden benannt, dem Vereinsvorsitzenden des ehemaligen Zweibrücker Verschönerungsvereins. Der Verein kümmerte sich um die Begehbarkeit der Schlucht. Der Weg führt über einen kleinen Holzsteg über ein Bächlein. Über Stahlgittertreppen steigt man in der Schlucht hinab. Vor 11 000 Jahren sorgte das abfließende Wasser für die Ausspülung des weichen Buntsandsteins und ließ vielfältige Steinformen zurück. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit und dem daraus resultierenden einzigartigen Mikroklima gedeihen die seltene Mondviole. Auch der Feuersalamander fühlt sich hier wohl.

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Ganzjährig kostenfrei betretbar.

Kontakt

Maxstraße 1, 66482 Zweibrücken
Telefon (0049) 6332 871451
Fax (0049) 6332871460
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Allgemeine Informationen

Natur / Geologie, Portal SWP, Wandern
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Felsen

Teufelstisch, Braut & Bräutigam, Jungfernsprung… die Namen und Legenden die sich um sie ranken sind fast so bizarr wie ihre Erscheinung. Der Bundsandstein und die daraus bestehenden Felstürme bestimmen die Landschaft des Pfälzerwalds. Entstanden sind sie im Perm und Trias vor über 250 Millionen Jahren, als sich über 500 m mächtige Sedimentschichten im Gebiet des heutigen Pfälzerwaldes abgelagert haben. Durch Beimengungen von Eisenoxid erhielten sie ihre charakteristische rote Farbe. Ihre heutige Form erhielten Sie durch die Erosion die seit 5 Millionen Jahren. Im Mittelalter dienten sie nicht nur als Sockel oder Fundament für die unzähligen Burgen, sondern wurden auf Grund ihrer leichten Bearbeitbarkeit, häufig in den Burgbau mit einbezogen.