St. Wendelinus-Kapelle

Beschreibung

Die ursprüngliche Kapelle, die 1806 vollendet war, geht zurück auf eine Kapelle aus dem 6. Bis 7. Jahrhundert. Anfang 1900 zeigt die Kapelle deutliche Bauschäden. Der baufällige Chor wird abgetragen. Ein Hagel-Unwetter am 12. Mai 1912 fügt der Kapelle große Schäden zu, die in 1913 behoben werden In 1936 wird ein Dachreiter mit Glocke an der Ostseite angebaut. Die fertiggestellte Kapelle wird 1939 von der deutschen Wehrmacht aus strategischen Gründen gesprengt. Die Bemühungen die Kapelle nach dem Krieg wieder aufzubauen scheitern mehrfach, bis schließlich der kapellenverein in 1979 den Wiederaufbau als seine Hauptaufgabe beschließt. Am 14. April 1984 kann endlich mit dem Neubau begonnen werden. Am 25. August 1985 wird die Kapelle vom Speyrer Bischof Anton Schlembach eingeweiht.

An der Kapelle befindet sich dieses sehr schöne alte Kreuz zusammen mit zwei Figuren. Könnten die Reste eines Lothringer Kreuzes sein, die es in dieser Gegend auch gelegentlich gibt.

Ein Fenster in der Kapelle ist dem hl. Wendelin gewidmet. Die Szene spielt auf die Legende an, dass der hl. Wendelin, der sich, obwohl gelehrt und aus königlichem Geschlecht stammend, für ein Leben in Armut und Gebet entschieden hatte und auf der Suche nach einem geeigneten Ort in die Gegend von Blies und Saar kam. Dort wurde er in Unkenntnis seiner hohen Herkunft als Viehhirte angestellt. Später erbaute sein Dienstherr ihm eine Zelle in der Nähe der saarländischen Stadt St. Wendel, die nach ihm benannt ist.
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Öffnungszeiten bitte erfragen im Pfarramt Trulben, Schulstraße 12, 66957 Trulben, Telefon +49 (0)6335 983429

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Die Burgruinen beeindrucken durch ihre Lage, meist auf hohen Felsen, und natürlich durch ihre grandiose Aussicht hinab ins Tal oder über das Biosphärenreservat Naturpark Pfälzerwald/ Nordvogesen.