Rosselmühle

Beschreibung

Heute kann sich nur noch das Wasserrad der Rosselmühle in unserem romantischen Tal mit der natürlichen Kraft des Wassers in Bewegung setzen. An der Rosselmühle drehte sich das Mühlrad sechs Mal in der Minute, was einer Leistung von 14 Pferdestärken entsprach. Bei der Rosselmühle ließen die Bewohner von Maßweiler, Thaleischweiler, Höhfröschen, Herschberg, Gersbach und Reifenberg mahlen. Schönes weißes Mehl zu mahlen, das war einst die große Kunst von Müllermeister Adolf Luxembourger.

Für die Heimatforscher zählt die Rosselmühle zu den ältesten Mühlen des Tales, obwohl es bis heute keinen genauen geschichtlichen Nachweis gibt. Bekannt ist, dass die Mühle 1720 neu erbaut wurde. Ab diesem Zeitpunkt erhielt sie den Beinamen Eselsmühle, da diese Tiere die Mahlsteine der Knochenmühle in Bewegung setzten. Das Knochenmehl war in der Folgezeit, ein wichtiger Dünger für die Landwirtschaft. Das heutige Wohnhaus der Rosselmühle erbaute Valentin Agne im Jahre 1838. Nächster Besitzer war der Müller Daniel Wild. Er gab sie später seinem Schwiegersohn Heinrich Cron. Bei einer Versteigerung im Jahre 1872 erwarb Jakob Borst aus Maßweiler die Mühle für 2 800 Gulden. Borst verkaufte die Mühle 1875 an seinen Vetter Peter Huber aus Riedelberg.
Zuweg: Keltenpfad

Tel. 06334.441-236 oder 441-239 touristinfo@vgtw.de

www.pfaelzer-muehlenland.de

Homepage Pfälzer Mühlenland

Heute befindet sich die Rosselmühle in privater Hand und ist nur noch vom Mühlenweg aus zu bewundern.

Kontakt

Rosselmuehle, 66987 Thaleischweiler-Froeschen
Telefon (0049)6334 441239
Webseite Homepage

Allgemeine Informationen

Fahrrad/Radfahren, Portal SWP, Wandern
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Burgen und historische Gebäude

Selten finden Sie in einer Region eine solche Konzentration von Burgen wie in der Südwestpfalz. Die Blütezeit dieser Felsenfestungen lag in den Jahren von 1100 bis 1250. Heute sind die meisten Burgen Ruinen – aber deswegen nicht minder eindrucksvoll als damals. Unwillkürlich werden Sie hier mit der wechselvollen Geschichte der Pfalz konfrontiert. Für Kinder hingegen lebt an diesen Orten alte Ritterromantik wieder auf.
Die Burgruinen beeindrucken durch ihre Lage, meist auf hohen Felsen, und natürlich durch ihre grandiose Aussicht hinab ins Tal oder über das Biosphärenreservat Naturpark Pfälzerwald/ Nordvogesen.