Burgen und Felsen

Selten finden Sie in einer Region eine solche Konzentration von Burgen wie in der Südwestpfalz. Die Blütezeit
dieser Felsenfestungen lag in den Jahren von 1100 bis 1250. Heute sind die meisten Burgen Ruinen – aber deswegen nicht minder eindrucksvoll als damals. Unwillkürlich werden Sie hier mit der wechselvollen Geschichte der Pfalz konfrontiert. Für Kinder hingegen lebt an diesen Orten alte Ritterromantik wieder auf.

Die Burgruinen beeindrucken durch ihre Lage, meist auf hohen Felsen, und natürlich durch ihre grandiose Aussicht hinab ins Tal oder über das Biosphärenreservat Naturpark Pfälzerwald/ Nordvogesen.



Burgruine Drachenfels


Drachenfels bei Busenberg, Foto TI Dahner Felsenland

bei Busenberg (Dahner Felsenland)

Die auf zwei steilen und schmalen Sandsteinfelsen gelegene Felsenburg der Herren von Drachenfels (1209-1344) wurde 1523 zerstört. Burgruine mit herrlichem Ausblick über die Hügel des Biosphärenreservates Naturpark Pfälzerwald/Nordvogesen.






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Burgenmassiv Altdahn-Grafendahn-Tanstein


Dahner Burgenmassiv, Foto Timm Gutensohn

Burg bei Dahn (Dahner Felsenland)


Die ältesten Teile der größten Burganlage der Pfalz stammen aus dem 11. Jahrhundert. Die auf freistehenden steilen Felsen erbaute Dreierburg ist eine typische Wasgauburg mit in Fels gehauenen Kammern, Gängen und Treppen. Burgmuseum

Burgführungen für Gruppen nach Voranmeldung möglich:
Burgverwaltung: Tel. 06391.3650 oder 06391.993543 / Herr Bohrer, Herr Boenke
Öffnungszeiten: Karfreitag bis 1. Nov: täglich 11-17 Uhr



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Burgruine Neudahn


Burgruine Neudahn, Foto TI Dahner Felsenland

nordwestlich von Dahn, oberhalb des Neudahner Weihers (Dahner Felsenland)

Die Ruine stammt aus dem 13. Jahrhundert.
Zwei mächtige Batterietürme.










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Burg Berwartstein


Burg Berwartstein, Foto Manfred Kuntz

bei Erlenbach (Dahner Felsenland)
Hier hauste einst Hans Trapp, der berühmte Marschall und Heerführer der gesamten kurpfälzischen Streitkräfte. Seine Raubzüge und Untaten sind ebenso legendär wie seine Burg, die bis auf den heutigen Tag erhalten ist. des Mittelalters ... Kaum irgendwo sonst lässt sich das Mittelalter so hautnah erleben wie hier: Der Rundgang führt, z.T. bei Kerzenlicht, durch Folterkammern und geheime Gänge. Der Burgaufstieg in Form einer senkrechten Höhle, der die Burg uneinnehmbar machte, wird Sie ebenso zum Staunen bringen wie die originalgetreue Burgküche, die düstere Waffenkammer und die mächtigen Verteidigungs-waffen. Eine einzigartige Atmosphäre und urwüchsige Gastlichkeit erwarten Sie im historischen Rittersaal des 13. Jahrhunderts (150 Sitzplätze) oder in den Sommermonaten auf der romantischen Felsterrasse mit 60 Sitzplätzen. Hier kann man nach Herzenslust augewählte Spezialitäten, oder Kaffee und Kuchen genießen, um sodann bestens gestärkt, die tiefen Wälder und Sehenswürdigkeiten des Wasgaus zu erkunden.

Öffnungszeiten: März bis 1. Nov: täglich 9-18 Uhr; 2. Nov bis 28. Feb: Sa, So 9-18 Uhr

Info als PDF

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Tel. 06398.210 oder 1234
www.burgberwartstein.de




Burgruine Wegelnburg


Ruine Wegelnburg, Foto Manfred Kuntz

bei Schönau bzw. Nothweiler, direkt an der Grenze zu Frankreich
(Dahner Felsenland)


Die Wegelnburg liegt in 572 Meter Höhe langgestreckt auf einem Berggrat. 1272 erstmals erwähnt. Sie ist die höchst gelegene Burgruine der Pfalz. Sehr schöne Aussicht.





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P’tit Fleck und Rätselburg Fleckenstein


Site du Fleckenstein

67510 Lembach (Frankreich)
Tel. 0033388.942852
www.ptitfleck.com

Spielerisches Naturerlebnis am Fuße der grandiosen Burgruine Fleckenstein in Frankreich. Hier können Kinder aber auch Erwachsene mit den eigenen Sinnen Natur erfahren: In den Wäldern und in der Burg suchen Klein und Groß das Ross von Willy oder das Wappen des Herren von Fleckenstein.
Öffnungszeiten: Ostern-Anfang Nov: täglich 10-17.30 Uhr (P’tit Fleck), 18 Uhr (Burg); – im Jul/Aug bis 18.30 Uhr.



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Reichsfeste Falkenburg


Treppenaufgang Ruine Falkenburg, Foto Fremdenverkehrsbüro Hauenstein

südwestlich von Wilgartswiesen (Urlaubsregion Hauenstein)


Reste der in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhundert errichteten Burg befinden sich auf einer fast senkrecht aus der Bergkuppe herausragenden 128 Meter langen und 20 Meter breiten Plattform.










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Burgruine Gräfenstein


Ruine Gräfenstein, Foto Thomas Bichler

bei Merzalben (Urlaubsregion Gräfensteiner Land)


Das Wahrzeichen des Gräfensteiner Landes, die Burgruine Gräfenstein, ließ der Graf von Leiningen Anfang des 13. Jahrhundert erbauen. Sie ist die am besten erhaltene Stauferburg der Pfalz. Einzigartig in Deutschland ist der siebeneckige Bergfried.








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Burgruine Lemberg


Blick von der Lemberg in den Pfälzerwald, Foto Heike Müller

oberhalb von Lemberg (Urlaubsregion Pirmasens-Land)
www.burg-lemberg.de


Mit Burgen-Informationszentrum. Einstmals sehr bedeutende Burg mit mittelalterlicher Wasserversorgungsanlage. 96 Meter tiefer Brunnen mit 131 Meter langem, begehbarem Schacht. Besichtigung des Brunnenstollens: Sa 14-17 Uhr, für Gruppen nach Voranmeldung möglich.




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Die Heidelsburg


ca. 3 km südöstlich von Waldfischbach-Burgalben, auf einem Felssporn im Schwarzbachtal
(Urlaubsregion Holzland/Sickinger höhe)


Die Heidelsburg zählt zu den ältesten römischen Bergbefestigungsanlagen, errichtet zwischen dem 2. und 3. Jahrhundert. Erhalten sind die aus mächtigen Quadern errichteten Tore, Treppen, Mauern,

Eine Zisterne sowie eine Grabplatte des ehemaligen römischen Verwalterehepaares.





Ruinen Schloss Karlsberg, Karlslust mit Schwanenweiher


bei Bechhofen und Käshofen auf und am Rande des Karlsberges (Urlaubsregion Pirminiusland)


Die von Herzog Karl II. August von Pfalz-Zweibrücken zwischen 1778-1788 errichtete Schlossanlage erstreckte sich über den gesamten Bergrücken des heutigen Karlsberg. 1793 von französischen Revolutionstruppen geplündert und niedergebrannt zeugen die zum Teil imposanten Ruinen noch heute von der ehemaligen Größe des Schlosses und den dazugehörigen Park- und Gartenanlagen. Die 3 Schwanenweiher im Tal der Karlslust bildeten zusammen mit Wasserspielen und barocken Bizarrerien eine märchenhafte Landschaft. Seit 2007 sind die Weiher restauriert.




Burgruine Steinenschloss


Ruine Steinenschloss, Foto Elke Dilzer

bei Thaleischweiler-Fröschen (Urlaubsregion Schwarzbachtal)
Tel. 06331.16748
www.thaleischweiler.de
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Steigt man am östlichen Ortsausgang von Thaleischweiler-Fröschen aus dem Schwarzbachtal auf die Höhen, so erreicht man nach kurzer Zeit eine außergewöhnliche Burganlage: das Steinenschloss. Ein mächtiger Rundturm von über 13 Metern Durchmesser überragt die teilweise restaurierte salisch-staufische Burgruine. Ähnliche Turmgebilde findet man sonst nur noch im mitteldeutschen Raum. Führungen nach Vereinbarung möglich.